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Buch-TippKlaus Behling: Hightech-Schmuggler im Wirtschaftskrieg. Wie die DDR das Embargo des Westens unterliefOb Robotron-Rechner oder einfach Damenstrumpf-Kunstfasern – beim technischen Fortschritt waren für die DDR stets Untergrund-Deals mit dem Westen nötig. Denn Exportverbote für High-Tech-Produkte sollten seit jeher die Entwicklung des vermeintlichen Arbeiter- und Bauernstaates hemmen. Klaus Behling zeigt in seinem Buch, wie das Embargo überlistet wurde, wer im Warschauer Pakt und im Westen damit Geld machte, und ob das für die DDR-Wirtschaft wirklich so gut war. Er zeichnet die bis heute ominösen Geschäfte des „Devisenbeschaffers“ Alexander Schalck-Golodkowski nach, benennt die „Gewinnler“ des Kalten Krieges im Westen und spürt dem im Laufe des Einigungsprozess entschwundenen „Volkseigentum“ nach. Das Buch basiert auf dem Bericht des Koko-Untersuchungsausschusses des Bundestages und dessen drei umfangreichen Anlagenbänden sowie auf Erinnerungen der Beteiligten. Themen wie Wirtschaftsspionage, östliche Schmiergelder für Westfirmen, die „speziellen Beschaffungsorgane“ der DDR im Westen, die „Partnerfirmen“ der DDR in der Bundesrepublik oder im westlichen Ausland und jede Menge Details, die auf Augenzeugenaussagen basieren, verblüffen den Leser. Der Autor berichtet dabei vor dem Hintergrund eigenen Insider-Wissens.
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Klaus Behling wurde 1949 im pommerschen Damgarten geboren. Er studierte an der Berliner Humboldt-Universität Asienwissenschaften, besonders Sprache und Kultur Kambodschas. Von 1972 bis 1977 war er DDR-Diplomat in Kambodscha und Laos. In den Jahren 1981 bis 1987 war Behling DDR-Kulturattache in Rumänien, nach 1987 ging er als wissenschaftlicher Assistent an das „Institut für Internationale Beziehungen“ in Potsdam. Bis 1991 befasste er sich mit Indochina-Forschung. Klaus Behling:
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