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DVD-Tipp Children of Men (2006)
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zu lassen, so dass man auf dem Sofa zu Hause bei jedem Knall zusammenzuckt. Die Kameraarbeit ist absolut genial, manche Einstellungen sind bis zu zehn Minuten lang, das Objektiv folgt dann den Protagonisten in semi-dokumentarischer Manier durch die Kampfzonen, ähnlich wie ein „Embedded Correspondant“. Die düsteren Abgründe der apokalyptischen Vision werden durch einen feinen Humor zum Teil entkräftet und erträglich gemacht, für den zu einem großen Teil Michael Caine verantwortlich zeichnet, der einen gealterten, politisch linken Umweltaktivisten spielt. Auch wenn Children of Men nur an der Oberfläche des Potenzials kratzen kann, das in so einem Film steckt (hier sei auch Julianne Moore in einer kurzen aber prägnanten Rolle erwähnt), ist das Werk dennoch ein mitreißender, rundum hervorragender Film, der eine erschreckend realistische Vision einer möglichen Zukunft als Konsequenz unserer globalen Fehler im Heute aufzeigt.
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