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Ewald ist Physiker, „und Physiker freuen sich daran, Probleme zu zergliedern, Probleme zu lösen.“ Insofern passten der Beruf Astronaut und Ewalds Werdegang von der Uni her gut zusammen. „Und ich hatte auch Spaß da dran, mir vorzustellen, was kannst du im Weltall in diesem Labor in der Schwerelosigkeit alles mit deiner Physik anstellen.“ So habe er es geschafft, am Ball zu bleiben – auch wenn das nicht immer einfach war. Wer die fünf Jahre Training schafft, wird reich belohnt. Mit einem nie langweiligen Traumjob, dem Erlebnis, Teil eines Teams zu sein, das eisern zusammenhält und damit, unseren Planeten zu verlassen. Eine Erfahrung, die noch immer nur wenigen Menschen vorbehalten ist. Ein Astronaut kann seinen Beruf etwa 15 Jahre lang ausüben. Mit etwas Glück kommt er während dieser Zeit bis zu vier Mal in den Weltraum.
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In Zukunft wird bei längeren Mission im All, etwa einem bemannten Mars-Flug, noch stärker darüber nachgedacht werden müssen, wie man die Freizeit
im All gestaltet. Dazu Weltraum-Architektin Barbara Imhof aus Wien: „Wenn
man den Sichtkontakt zur Erde verliert, sind virtuelle Fenster ganz wichtig.
Ich könnte mir virtuelle Landschaften und Umgebungen vorstellen, die sich
verändern und für Abwechslung sorgen.“ Fenster sind für Astronauten sehr
wichtig – derzeit verbringen sie 80 Prozent ihrer Freizeit damit, aus dem Fenster
auf die Erde zu sehen. Bei allem extraterrestrischen Fernweh zeigt sich
gerade im Orbit die Sehnsucht nach „Mutter Erde“. (Quelle: 3Sat)
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