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SWP: Arbeitsbedingungen international„Arbeitsplatz Weltraum –
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Trainings bewähren. Der erste Teil läuft am europäischen Astronautenzentrum
in Köln ab. Ernst Messerschmid war selbst Astronaut und coacht nun
den Nachwuchs. Ist jemand als Astronaut erkoren, wird er bei der ESA eingestellt
und durchläuft eine Grundausbildung: „Die dauert etwa ein Jahr.“
Dann wird er bei Einzelprojekten eingesetzt, kann im Europäischen Astronautenzentrum das Training fortgeschrittener Kollegen begleiten. Astronauten von Morgen müssen lernen, mit der Schwerelosigkeit zurecht zu kommen. Ein spezielles Fitnesstraining bereitet sie auf die körperlichen Anforderungen vor. Basics der Weltraumforschung, Raumfahrtgeschichte, Technik, Organisation und Fremdsprachen stehen aber ebenfalls auf dem Stundenplan. Wesentlich ist das Training in schweren Raumanzügen unter Wasser. Das ist kein Zuckerschlecken, aber lebenswichtig, weil nur so annähernd die Außeneinsätze simuliert werden können. Raumfahrerei ist zwar heute sicherer als in den Tagen der Pioniere – trotzdem können Fehler fatale Folgen haben. Ein Astronaut muss seinen Job perfekt machen. Hinzu kommt, dass sie in erster Linie Wissenschafter sind und Forschungsarbeiten unter schwierigen Bedingungen und hohem Zeitdruck durchführen müssen. Die finale Phase des Trainings bereitet das Team auf konkrete Missionen vor. Reinhold Ewald: „Es ist etwas für Menschen, die Herausforderungen annehmen wollen. Die sich also nicht mit dem, was sie jetzt erreicht haben, bescheiden wollen, sondern die sagen, ich möchte auch täglich was Neues erleben.“ Fortsetzung auf nächster Seite
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