SWP magazin

Fazit

Wir wollen niemandem Sand in die Augen streuen: Kommt es zu Betriebsänderungen, die Verhandlungen über Interessenausgleich oder Sozialpläne nötig machen, dann ist das in der Regel hartes Brot. Für jeden Betriebsrat. Aber Sie sehen auch gerade im Interview mit Birgit Krause-Kolvenbach: Das kann auch eine der lohnenswertesten Zeiten sein, die Sie als Betriebsrat erleben können. Die Zeit, in der es wirklich gilt, für Ideale einzustehen. Und bedenken Sie auch, dass mit einer optimalen Vorbereitung sehr viel möglich ist, was Ihren Gestaltungsfreiraum und den Einfluss auf für viele Kollegen existenzielle Verhandlungen angeht.

Falls der Fall der Fälle eintritt, fahren Sie sicherlich am Besten mit der von SWP umrissenen Strategie und den Ratschlägen, die Frau Krause-Kolvenbach aus der Position ihrer reichen Erfahrung als Betriebsrätin gibt: Bereiten Sie sich gut vor und bleiben Sie authentisch, ohne dabei die Mittellinie der Verhandlungen zu gefährden.

Und unterschätzen Sie niemals die Macht, die ein gut ausgearbeitetes Alternativkonzept haben kann – und sei es nur, um Zweifel am Verhandlungstisch in den Herzen der Gegenseite zu säen. Wer Zweifel sät, wird „Einknicken“ ernten – etwas plakativ gesagt. SWP steht in jedem Fall gern an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Ihren eigenen Interessenausgleich und Sozialplan zu skizzieren. Denn um Arbeitsplätze zu retten, gibt es keine Anstrengung, die zu viel wäre. Artikel Ende

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