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SWP-Talk„Man darf nicht gefallen wollen“Birgit Krause-Kolvenbach |
SWP-Magazin: Frau Krause-Kolvenbach, was war Ihre Rolle bei der Eingliederung von Gerling in die Talanx? Birgit Krause-Kolvenbach: Ich war als Mitglied des Konzernbetriebsrates in der Verhandlungskommission in alles an wesentlicher Stelle eingebunden, von der Phase der Informationsbeschaffung bis hin zur Aushandlung von Interessenausgleich und Sozialplan. Das war ein Unterfangen, das mich Tag und Nacht beschäftigt hat. SWP: Bereuen Sie Ihre Entscheidung, Betriebsratsvorsitzende geworden zu sein? Krause-Kolvenbach: Grundsätzlich nein. Die Entscheidung war damals genau die Richtige, und ich würde sie wieder so treffen. SWP: Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Tätigkeit? Krause-Kolvenbach: Auf die Gefahr hin, jetzt philosophisch zu werden – ich glaube, dass Arbeitnehmer grundsätzlich in der schwächeren Position dem Arbeitgeber gegenüber sind. Sie brauchen folglich ein Sprachrohr und eine Interessenvertretung. Das ist die oberste Aufgabe jedes Betriebsrats gegenüber der Arbeitnehmerschaft. Man darf dabei allerdings den Erfolg Fortsetzung auf nächster Seite
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