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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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![]() Joachim Piezynski |
„Ich werde gemobbt“ – das ist ein Hilfeschrei, den man immer öfter hört. Wer ist schon noch permanent den Drucksituationen und Leistungserfordernissen der modernen Arbeitswelt gewachsen? Wenn dann noch persönliche Hässlichkeiten von Vorgesetzten und / oder Kollegen dazukommen, ist es schnell soweit, dass man in der Mobbingfalle sitzt. Die möglichen Folgen sind vielfältig und hängen von der psychischen Konstitution des Opfers ab. Sie reichen von „harmlosen“ Folgen wie Schlaflosigkeit und Angstgefühlen bis hin zu gesteigerter Suizidgefahr. In dieser Ausgabe unseres SWP-Magazins geht es darum, was Sie gegen Mobbing tun können oder wie Sie Kollegen, die gemobbt werden, zur Seite stehen können. Denn eines ist mittlerweile zum Glück breiten Gesellschaftsschichten klar: Gemobbt zu sein hat nichts mit „Weicheiertum“ zu tun oder wäre damit erledigt, dass man sich ein dickeres Fell zulegt. Es kann jeden treffen – und oft genug bemerkt man erst zu spät, dass um einen herum – aus was für Gründen auch immer – fleißig gemobbt wird. Die Schäden durch Mobbing sitzen tief, sie lassen sich mit Geld kaum wiedergutmachen. Wie soll auch ein psychischer Dauerschaden konkret in Geld |
ausgedrückt werden? Zum Glück gibt es bereits einschlägige Fälle in der Rechtsprechung. In Präzedenzfällen finden sich Regelungen, die zum einen die Zahlung von Schmerzensgeldern und zum anderen die Erstattung von Vermögensschäden während des Bezugs von Kranken- oder Arbeitslosengeld vorsehen. In der recht neuen Entscheidung vom 26.10.2007 hat sich das Bundesarbeitsgericht nun mit der Frage auseinandergesetzt, ob die geschädigten Mitarbeiter nicht stattdessen auch die Entfernung, das heißt die Kündigung des schädigenden Vorgesetzten oder Kollegen verlangen können. Seien Sie also gespannt auf eine interessante Ausgabe
des SWP-Magazins, das Ihnen sicherlich die
Augen öffnen wird für eine neue Sichtweise auf das
Thema Mobbing, nämlich, dass es möglich ist, das Herzlichst, | |||||