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Buch-Tipp

Graham Lord:
Leider sehen wir uns gezwungen,
Ihnen mitzuteilen ... Sie sind gefeuert

ist: an der Konkurrenz der Lohnabhängigen untereinander. Der Autor geht auf die unschönen Momente, die zum Niedergang der beruflichen Existenz gehören, mit großer Genauigkeit ein, ohne den Leser zu langweilen.

Fazit: Ein satirischer Ausflug in die Arbeitswelt, die für alternde Büroangestellte einen gnadenlosen sozialen Absturz bereithalten kann - gäbe es da nicht eine rachekompetente Schwiegermutter…

Graham Lord:
Leider sehen wir uns gezwungen,
Ihnen mitzuteilen ... Sie sind gefeuert

Roman
Preis:
Gebunden:
Verlag:


16,90 Euro
414 Seiten
Zweitausendeins Verlag,
Frankfurt am Main 2002

ISBN 3861505002

Peter Hallam ist glücklich. Er himmelt seine Frau und seine Tochter an. Er hat ein schönes Haus mit Hund und Garten, spielt mit Freunden Tennis und Poker, ist beliebt und geachtet. Und er hat Erfolg als Verkaufsleiter. Dann wird er 45. Der junge und unverschämte Management-Wunderknabe Jason Skudder wird überraschend neuer Geschäftsführer im Unternehmen, in dem Peter arbeitet. Das Martyrium nimmt seinen Lauf. Keine Schikane, kein noch so gemeiner Trick ist tabu: Peter soll zur Verzweiflung und zur eigenen Kündigung gemobbt werden. Es kommt, wie es leider oft kommt: Der Intrigant hat Erfolg, Peter verliert nacheinander Job, Frau, Familie, Haus, Freunde. Er kämpft beim Arbeitsamt für seine Rechte, wird ausgenutzt und gedemütigt. Und schließlich schafft er es aber doch. In seiner Rache zeigt er geradezu göttliche Genialität.

Lord zeigt den Existenzkampf eines Büromenschen“, der in Thatchers England groß geworden ist und dem der kalte Wind der Verhältnisse in Gestalt eines neuen Geschäftsführers ins Gesicht bläst. Lord packt den Kapitalismus an einer der Stellen, an denen er nicht nur brutal, sondern besonders perfide


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