SWP magazin

Buch-Rezension


Sebastian Junger:
Extreme Der Erde
Canyons, Wüsten, Hurrikans, Berge, Vulkane, Erdbeben, Ozeane, Gletscher.

Fast meint man die X-Akten der Geologie vor sich zu haben: In hervorragenden Bildern geht es um ungewöhnliche Erdphänomene wie das rosafarbenste Gewässer, die tödlichsten Vulkanausbrüche im letzten Jahrhundert und die kalziumkarbonatreichsten Orte der Welt. Dem stärksten elektrisch geladenen Ort der Erde wird eine Doppelseite gewidmet – das lässt schon die Blitzfotografie auf dem Buchcover vermuten.

Die Autoren sind allesamt Weltumsegler, Wissenschaftler, Meeresforscher und Abenteurer. Ihre Begleittexte bringen das Wesentliche und Besondere prägnant auf den Punkt. „Extreme der Erde“ ist aber deutlich mehr als nur ein Guiness-Buch der Erdrekorde: Es ist auch ein Buch zum Träumen – von wilden unbezähmbaren Plätzen und von den einsamsten Inseln der Welt.

HaasNational Geographic, Hamburg 2004
ISBN 3936559317,
Gebunden, 320 Seiten, 39,95 EUR

"Extreme der Erde" zeigt die außergewöhnlichsten Plätze unseres Planeten – passend zum Thema „Extrembedingungen“. Der Bildband zeigt erstaunliche, selten gewusste Antworten auf die Superlative der Geschichte unseres Planeten. Neben Daten zu geologischen Wundern wird die Entstehung faszinierender Naturphänomene geschildert. Fantastische Fotos bilden die Welt in allen ihren Extremen ab.

Diese schwere Sonderausgabe von National Geographic wird jeder lieben, der sich für die Rekorde der Natur begeistern kann. Extreme der Erde ist für Fans von Geografie und Geologie eine extrem begeisternde Lektüre. Kaum eine Seite blättert man um, ohne etwas über einen faszinierenden Rekord des Planeten zu erfahren. Der höchste Berg, der dichteste Regenwald, der längste Fluss –das sind schon die langweiligen Punkte.

Titelseite zur SWP Webseite SWP Magazin speichern zurück

> Titelseite
> vorherige Seite
> zur SWP Webseite
> SWP Magazin speichern