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Buch-RezensionAndreas Hillert und Michael Marwitz:Die Burnout Epidemie. Oder: Brennt die Leistungsgesellschaft aus? |
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Ausgebrannt, leer, ohne Antrieb: Die Schattenseite der modernen Arbeitswelt heißt Burnout. Wie kann man etwas behandeln, das kaum zu diagnostizieren ist? In diesem spannenden Sachbuch werden Hintergründe, Funktion und Zukunft des Syndroms beleuchtet. 1974 nannte der New Yorker Psychoanalytiker Herbert Freudenberger psychische und psychosomatische Folgen von Überlastung erstmals Burnout. Neben emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit zählt eine zunehmende Distanz zur Arbeitsumwelt, aber auch zum persönlichen Umfeld zu den Symptomen. Jetzt, Anfang des 21. Jahrhunderts, scheint das Syndrom zur Epidemie geworden zu sein. Niemand ist gefeit. Das Syndrom befällt Menschen in schwierigen bis ausweglosen Lebenssituationen..
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Was ist diese rätselhafte Störung, die aus medizinischer Sicht weder Krankheit noch Diagnose ist, aber wie eine Krankheit erlebt wird? Die Autoren machen deutlich, dass Burnout der Quadratur des Kreises gleicht: Die Ausgebrannten sind ohne eigene Schuld gescheitert, im Gegenteil, sie gelten als besonders leistungswillig. „Burnout“ ist der intelligente Strohhalm, das Aufbegehren des bedrohten Individuums gegen die Zumutungen des Systems der entgrenzten Dienst-Leistungs-Gesellschaft. Beck Verlag, München 2001 |
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