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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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![]() Joachim Piezynski |
wie steht es um Ihre Leistung? Haben auch Sie es schon erlebt, dass Kollegen „aus Performance- Gründen“ das Unternehmen verlassen mussten? Viele Arbeitgeber wissen, dass Sie in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit gute Chancen haben, eine psychologische Drohkulisse aufzubauen, vor deren Hintergrund Sie 110 Prozent Leistung und mehr fordern. Das Motto: „Da draußen stehen zwanzig Deppen, die arbeiten für die Hälfte und strengen sich viel mehr an, als Du.“ Ist es aber wirklich rechtens, dass man meint, ein Durchschnittsarbeitnehmer müsse zum Übermenschen mutieren? Kann der einzelne Angestellte mit seinem Arbeitspensum und persönlichen Leistungserfolg in die Pflicht genommen werden, wenn es um wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg einer Firma geht? Was die in Deutschland geltende Rechtsprechung dazu sagt, ist Thema dieser Ausgabe des SWP-Magazins. Wichtige Fragen in Zeiten von steigendem Leistungsdruck, der den Menschen geistig und körperlich zu schaffen macht. | Das gesellschaftliche Hamsterrad dreht sich immer schneller. SWP steht Ihnen als Arbeitnehmer dabei zur Seite, wenn es darum geht, im Arbeitsleben eine Geschwindigkeit einzuhalten, die vertretbar ist. Unternehmen müssen in Leistungsfragen an ihre Grenzen erinnert werden. Wer seine Belegschaft permanent überstrapaziert und damit auch höhere Personalfluktuation verursacht, darf sich nicht wundern, wenn letztlich die „Performance“ der Firma leidet. Das liegt dann nicht an den Beschäftigten. Herzlichst, Joachim Piezynski |
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| SWP Magazin · Nr. 4 · 2007 Erscheint alle 6 Wochen. Herausgeber: |
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