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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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![]() Jörg Werth |
auch wenn das Orwell-Jahr 1984 schon 23 Jahre zurückliegt, waren die Bedenken angesichts ausufernder Überwachung in allen Lebensbereichen selten größer als heute. Ob im Supermarkt auf der grünen Wiese, am Bankautomaten oder an größeren Bahnhöfen – fast jeder von uns wird täglich von unsichtbaren Augen beobachtet und von verborgenen Kameras gefilmt.
Wie weit aber darf Überwachung im betrieblichen Leben gehen? Hat der Arbeitgeber ein Recht auf „gläserne“ Arbeitnehmer? Was Sie als Betriebsräte hinnehmen müssen, und was nicht, wenn es um Überwachung mit Videokameras oder anderen technischen Hilfsmitteln geht, ist Thema dieser Ausgabe des SWP Magazins. Denn wer seine Arbeitsstätte betritt, gibt seine Persönlichkeitsrechte nicht zugunsten des Hausrechts des Arbeitgebers an der Türe ab – schon gar nicht das so genannte „Recht am eigenen Bild“. | Schließlich darf der Arbeitsalltag keine „Big Brother“ - Variante sein. Zu diesem Thema erwarten Sie in dieser Ausgabe unter anderem relevante Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts und des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen. Danke für Ihr Interesse. Versuchen Sie auch, Ihre Kollegen für das Thema zu sensibilisieren. Wer (außer Hollywood-Stars) lächelt schon jeden Tag gerne volle acht Stunden bei der Arbeit in die Kameras? Herzlichst, Jörg Werth & Stephen Sunderdiek |
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| SWP Magazin · Nr. 3 · 2007 Erscheint alle 6 Wochen. Herausgeber: |
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